Straubing 2019

03. September 2019

Straubing begrüßt SAKC-Fahrer zum Endspurt

Titelentscheidungen bleiben bis zum Ende spannend

Zur sechsten von insgesamt sieben Veranstaltungen des Süddeutschen ADAC Kart Cup ging es für die ADAC Regionalserie am vergangenen Wochenende nach Straubing. Auf der Strecke in Niederbayern versammelten sich die Fahrerinnen und Fahrer, um bei der vorletzten Gelegenheit der Saison um wichtige Zähler zu kämpfen. 

Mit bestem Wetter wurden die Pilotinnen und Piloten des Süddeutschen ADAC Kart Cups am zurückliegenden Wochenende auf der Kartbahn in Straubing begrüßt. Zu den Wertungsläufen zehn und elf (bei den KZ2 neun, zehn und elf) meinte es Petrus besonders gut und bescherte den Akteuren sowie den Zuschauern neben der Strecke perfekte Rahmenbedingungen für packende Rennen. Die finalen Titelentscheidungen fallen dann Mitte September in Wackersdorf. 

Bambini: Phil Colin Strenge und Daniel Brozovic vorne 

Acht Youngster gaben bei den Bambini Vollgas. Gesamtleader Phil Colin Strenge (Ebert Motorsport/Unterensingen) wurde seiner Favoritenrolle schon im Zeittraining gerecht. Von der Pole-Positon aus ging der Baden-Württenberger in das erste Rennen, kämpfte gegen Daniel Brozovic (TR Motorsport) um den Sieg und behauptete sich letztlich im Foto-Finish als Sieger vor dem TR Motorsport-Piloten und dessen Teamkollegen Tobias Feeser (Heilbronn). Brozovic gelang es anschließend im zweiten Lauf das Zepter im entscheidenden Moment in die Hand zu nehmen und sich vor Strenge und Feeser durchzusetzen. Julian Thaler (Amberg) kam dahinter als Vierter vor Max Rossig (TR Motorsport/Kehl) in das Ziel. 

In den gleichen Rennen gingen Jonas Rosenecker (Kart Service Walter/Leinfelden) und Leon Karl (Ebert Motorsport/Neukirch) auf die Reise. Die beiden Racer teilten sich die Laufsiege, wonach Rosenecker nach einem besseren Zeittraining am Ende als Gewinner auf dem Podest stand. 

Tageswertung Bambini
1. Phil Colin Strenge (45 Punkte)
2. Daniel Brozovic (45 Punkte)
3. Tobias Feeser (32 Punkte)
4. Julian Thaler (26 Punkte)
5. Alex Mohr (20 Punkte)

X30 Junior: Siege für Jung und Houf 

Auch das Feld der X30 Junioren präsentierte sich in Straubing sehr ausgeglichen. Im hart umkämpften Zeittraining brannte Dominik Jung (Wilk Sport/Kitzingen) letztlich vor Luca Link (RS Motorsport/Günzburg) die schnellste Zeit in den Asphalt und führte das Feld am Start des ersten Rennens an. Nach Freigabe des Laufes wusste der Youngster seine Chance fortan bestens zu nutzen, behauptete sich an der Spitze des Feldes und siegte so nach 18 Runden vor Tizian Houf (RS Motorsport/Leinburg) und Ben Jobst (Stammham). Im zweiten Lauf drehte Houf dann richtig auf. Ungehalten fuhr der Youngster dem Verfolgerfeld davon und querte mit beachtlichem Vorsprung als Sieger den Zielstrich. Dominik Jung folgte dahinter als Zweiter vor Svenja Dreher (Wilk Sport/Balgheim). Tim Kern (Dutt Motorsport/Ansbach) klassierte sich auf Rang vier vor Max Mast (Dutt Motorsport/Ludwigsburg) als Fünftplatzierter. 

Tageswertung X30 Junior
1. Dominik Jung (45 Punkte)
2. Tizian Houf (45 Punkte)
3. Tim Kern (26 Punkte)
4. Svenja Dreher (25 Punkte)
5. Ben Jobst (24 Punkte)

OK Junior: Doppelsieg für Can Sener 

Can Sener (Dutt Motorsport/Stuttgart) war bei den OK Junioren in Straubing das Maß der Dinge. Der Nachwuchsmotorsportler holte sich in beiden Wertungsläufen den Sieg und unterstrich damit seine Ambitionen einmal mehr. Louis Binder (Binder Racing/Mitterfels) war dem Polesetter dabei jeweils dicht auf den Fersen, musste sich am Ende aber geschlagen geben und platzierte sich am Abend vor Thomas Rackl (Berching) als Zweiter auf dem Podest. 

Kimi Kappler (Herbrechtingen) ging als Solist mit seinem OK-Kart an den Start und stand somit schon vorzeitig als Sieger seiner Klasse fest. 

Tageswertung OK Junior
1. Can Sener (50 Punkte)
2. Louis Binder (40 Punkte)
3. Thomas Rackl (32 Punkte)

X30 Senior: Claudia Henning lässt Konkurrent keine Chance

Bei den X30 Senioren sorgte Claudia Henning (Waidhofen) schon im Zeittraining für Furore. Die schnelle Lady unterstrich ihren Speed deutlich und knüpfte im ersten Rennen nahtlos an ihre Vorstellung an. Souverän fuhr die Waidhofenerin zum Start-Ziel-Sieg und verwies Nick Strobel (Weissach) und Tim Hartelt (Filz) dabei auf die Plätze zwei respektive drei. Henning gab im Anschluss in Lauf zwei ebenfalls das Tempo vor. Souverän setzte die Kart Republic-Fahrerin sich die Krone auf und siegte vor Hartelt und Felix Wischlitzki (AK Racing/Donauwörth). Tobias Pfisterer mischte dahinter als Vierter mit und kam so noch vor Nick Strobel über die Ziellinie gefahren. 

Tageswertung X30 Senior
1. Claudia Henning (50 Punkte)
2. Tim Hartelt (36 Punkte)
3. Nick Strobel (31 Punkte)
4. Felix Wischlitzki (27 Punkte)
5. Tobias Pfisterer (26 Punkte)

KZ2: Michael Mrosek mit Hattrick 

Bei den Getriebekarts absolvierten die Fahrer drei statt nur zwei Rennläufe. Die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt sicherte sich Michael Mrosek (AK Racing/Hirschau) dabei schon zu Beginn des Wochenendes. Als Polesetter ging der Bayer in die Rennen und wusste prompt zu überzeugen. Gekonnt fuhr der Routinier seinen Verfolgern gleich drei Mal davon und ließ somit keine Zweifel aufkommen. Tobias Binder (Binder Racing/Aiterhofen) mischte dahinter jeweils als direkter Verfolger mit, konnte gegen Mrosek allerdings kein Veto einlegen. Hinter dem Führungsduo lieferten sich die Kontrahenten harte Duelle, wobei Michael Brückl (Geltofing) am Ende als Gesamtdritter vor Thomas Schreiber (Haidlfing) und Nicolas Linner (Kartshop Ampfing/Mammendorf) hervorging. 

Tageswertung KZ2
1. Michael Mrosek (75 Punkte)
2. Tobias Binder (60 Punkte)
3. Michael Brückl (40 Punkte)
4. Thomas Schreiber (33 Punkte)
5. Nicolas Linner (32 Punkte)

KZ2 Gentlemen: Erich Huber siegt 

Erich Huber (Binder Racing/Landau) setzte sich im Zeittraining der KZ2-Gentlemen die Krone auf und startete aussichtsreich in das erste Rennen. Dort lieferte sich der Routinier einen harten Fight mit Thomas Thanner (Straubing), den der Lokalmatador letztlich für sich entschied. Doch schon im zweiten Lauf präsentierte sich Huber wieder in seinem Element. Mit Bestzeiten übernahm der Bayer die Führung und gewann vor Thanner und Michael Bunke (Straubing). Perfekt machte Erich Huber seine Performance im dritten Durchgang. Auf ein Neues übernahm der Binder Racing-Pilot die Führung und gab diese bis zum Fallen der Zielflagge vor Thomas Thanner und Bunke nicht mehr her. 

Tageswertung KZ2 Gentlemen
1. Erich Huber (70 Punkte)
2. Thomas Thanner (65 Punkte)
3. Michael Bunke (48 Punkte)
4. Timo Clauss (39 Punkte)
5. Jürgen Solleder (0 Punkte)

Viel Zeit zur Erholung bleibt den Fahrerinnen und Fahrern des Süddeutschen ADAC Kart Cup nun nicht. Schon in knapp zwei Wochen geht es im bayerischen Wackersdorf in das Finale der Clubsportserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt, welches zusammen mit dem überregionalen ADAC Kart Cup ausgetragen wird. 

Bopfingen 2019

Bopfingen SAKC 2019 vom 08.06-09-06.19

Nach dem wir in Bopfingen angekommen waren und bereits das Zelt aufgebaut hatten wurde es

am Freitagabend sehr stürmisch. Da mussten wir zuerst einmal das Zelt festhalten. Sturmböen peitschten über den Platz.  Glücklicherweise kam dann auch die Familie Philipitsch, die dann ihren Transporter Quer vor unser Zelt stellten, so dass wird den als Befestigung benutzen konnten. Das hielt.

Am nächsten Morgen ging es dann los Erstes Training. Alles checken. Da wir eine Woche zuvor bereits in Bopfingen trainieren waren, war die Grundeinstellung bereits gemacht. Also Motor drauf und los.

Die Samstagstrainings verliefen dann auch relativ gut. Wir konnten uns, mit zunehmendem Grip steigern, obwohl wir sehr alte Reifen fuhren.

Von Sonntagmorgen ging es früh auf die Strecke. Freise Training. Dort konnten wir unsere Leistung bestätigen, hatten aber noch den Trainingsmotor drauf.

In der Qualifikation fuhr Svenja dann auch auf den 4 Platz, hinter den Favoriten.

Nach dem Start zum ersten Rennen konnte Svenja den 4 Platz gut halten.

Die Zeiten waren gut. Svenja hielt mit der Spitze mit. Nachdem sie Dominik dann überholen konnte, war der 3 Platz schon sicher.

Tizian Houf, der als Zweiter die Linie überführ, erhielt noch, wegen einem Gerangel mit Luca Link, eine 5 Sekunden Strafe, damit erbte Svenja den zweiten Platz.

Dann ging es im 2. Lauf von Startplatz 2 ins Rennen. Wie immer in Bopfingen, war das Wetter nicht sehr beständig. Es tröpfelte ganz leicht, jedoch, dieses Mal nicht so, dass man Regenreifen aufziehen musste. Dann los zum Start. Eine ungewohnte Position für Svenja. Direkt hinter dem Führenden. Direkt nach dem Start schlüpfte dann Tizian an Svenja vorbei. Egal, weiter ging es auf Platz 3.

Tizian überholte auch noch den Führenden Luca Link. An dem blieb Svenja dran. Teilweise war sie auch schneller, konnte zwischenzeitlich auch die schnellste Runde fahren, die dann gegen Schluss von Tizian aber noch getoppt wurde. Trotzdem war es eine beachtliche Leistung von Svenja.

Das Ergebnis aus den 2 Rennen reichte zum 3 Platz in der Tageswertung. Ein toller Erfolg.

Philip, unser Aushilfsmechaniker war hierbei eine große Hilfe. Auch Nina Ragg hatte hier ihren Anteil. Sie konnte Svenja wohl, während des Trainings eine Woche zu vor,  die entscheidenden Tipps geben. Vielen Dank hierfür.

Auch unser kleinster Nachwuchsrennfahrer sollte nicht unerwähnt bleiben. Sascha fuhr an diesem Wochenende sein zweites Rennen. Er schlug sich wacker. Rouven Wilk, sein Mechaniker und Trainer war zufrieden mit den Leistungen. Das konnte man auch sein. Nach einem kleinen Defekt in der Qualifikation ging es nur von Startplatz 16 ins Rennen. Beendet hat es Sascha dann aber als 9.

Gute Leistung. Das 2. rennen beendete er dann als 11, nach dem er sich einen Dreher leistete. Schade. Aber insgesamt eine gute Leistung. Das wird.

Ein tolles Wochenende. Vielen Dank an Wilk Sport (Ralf Wilk und Rouven), an unsere Teamfamilien Jung, Philipitsch und Fuchs. Eine tolle Truppe.

Aber ohne unsere Sponsoren geht es natürlich auch nicht, daher ein großes Dankeschön an die Fa. AJ Aicher, Fa. C Support und Consult, TKB Ebermann Konstruktionsbüro Pierre Fehrenbacher, WMTR Werkzeug Messtechnik Ritter, HOWIBA Präzisionswerkzeuge und Vorsorgecenter Schlude.

Ich hoffe wir können beim nächsten Mal wieder an die gute Leistung anknüpfen.

Wackersdorf 2018

Finale!!

Am Wochenende wurde das Finale im Süddeutsche ADAC Kart Cup in Wackersdorf ausgetragen. 140 Teilnehmer waren über alle Klassen eingeschrieben. Alleine bei den Bambinis waren es 20.

Angereist am Donnerstagnachmittag, machten wir uns am Freitag frisch ans Werk. Es regnete. Also Setup für Regen, Motor drauf und los. Wir sind aber noch nie in Wackersdorf gefahren, geschweige denn haben wir viel Erfahrung im Regen. Dann viel Glück J.  Ging aber ganz gut. Dier ersten Trainings waren noch alle Nass, bis dann am Nachmittag die Möglichkeit bestand im Trockenen zu testen.

Viele Erkenntnisse gab das aber nicht. Abends noch die Papierabnahme und die technische Überprüfung, Feierabend.-

Samstag 8.30 Uhr erstes freies Training. Bambinis müssen immer leiden. Wir hatten noch kein gutes Setup gefunden und waren mit abgefahrenen Reifen unterwegs. So ging es ins Qualifying. Erwartungsgemäß nicht so toll. Platz 14. Aber nur 0.8 sec Rückstand auf den Ersten. Da war alles eng.

Vor dem ersten Rennen wurde es wieder nass.  Was nun. Slicks oder Regenreifen. Runter zur Startaufstellung mit Regenreifen. Alle warteten vor dem Zugang Vorstart. Da darf man noch schrauben. drin nicht mehr.

2 Minuten vor Schließung. Schrauber raus, Slicks drauf. Nur 4 wechselten auf Slicks. War das die richtige Entscheidung?

Von Platz 14 ging es dann zum Start. Feuer frei. Svenja konnte einen nach dem andern überholen. Auf der Zielgeraden dann auch noch den 3. Platz sichern. Tolles Ergebnis. Richtige Entscheidung mit Svenja getroffen.

Sonntag. Das Warmup stand an. 8.00. Sollen wir oder nicht. Naja wir mussten noch eine andere Übersetzung testen. Dann also alte Schlappen drauf und raus. Dumm nur, dass Svenja in der ersten Runde von einem ungestümen Fahrer um gedreht wurde und ein anderer ihr über die Front gefahren ist. Mit Fuß-Verletzung zum Streckenarzt. Geht’s weiter oder nicht? Was macht Svenja, welche Schäden sind am Kart. Zähne zusammen beißen und weiter. Svenja ist hart im Nehmen.

Dann also ins 2 . Rennen. Erwartungsgemäß wurde Svenja nach hinten durchgereicht. Der Schrecken saß wohl doch noch etwas. Platz 13.

Auf ins letzte Rennen. Die Aufstellung war ungewohnt. Einmarsch der Gladiatoren auf die Start/Ziel Linie. Hatten wir noch nicht. Aber schöne Erfahrung.

Der Start verlief turbulent. Alles beim alten. Wir konnten unseren Platz halten.

4 Runden vor Schluss. Abbruch. Luca Inderfurth hatte einen Unfall. Der Rennarzt musste ausrücken.

Den herausgefahrenen Vorsprung vor den Verfolgern war weg.

Neustart. Wieder war etwas mit dem Motor. Schon wieder Aussetzer. Trotzdem  der Platz war sicher.

Zielflagge und Ende.

  1. Platz im Gesamtklassement Bambini SAKC 2018!!!

Was für ein Erfolg für uns.

Wenn auch die Veranstaltung in Wackersdorf durchwachsen verlief, können wir doch auf eine erfolgreiche Saison 2018 zurück blicken.

Vielen Dank an unsere Unterstützer, die diesen Erfolg erst ermöglichten.

Fa. AJ Aicher Bubsheim, Support&Consulting Freudenstadt, Vorsorgecenter Michael Schlude Spaichingen, Fa. Dreher Präzisionsdrehteile GmbH und die Fat-Cat GmbH

Jetzt bleibt nur noch der Bundesendlauf in Wittgenborn am 07.10. Das wird auch nochmals spannen.

Wir freuen uns auf einen schönen Saisonabschluss mit unseren  Freunden.

Straubing

Luca Inderfurth (FS-RL Competition/Lahr) war Mann der Stunde im Zeittraining der Bambini. Mit einem hauchdünnen Vorsprung behauptete sich der CRG-Pilot gegen Maxim Rehm (Blaubeuren) und gab beim Start des ersten Rennens das Tempo vor. Dort nahm jedoch Rehm das Zepter in die Hand. Vom Start weg behauptete sich der Nachwuchsrennfahrer als Schnellster des Feldes und siegte souverän vor Tim Kern (Ansbach) und Daniel Brozovic (Waiblingen). Auch im zweiten Durchgang ließ Maxim Rehm keine Zweifel aufkommen. Erneut fuhr der Blaubeurener Bestzeit und kam als Sieger in das Ziel. Pole-Sitter Luca Inderfurth Tim Kern übernahmen als zweiter und dritter die Verfolgerrolle. Svenja Dreher (TR Motorsport/Balheim) und Daniel Brozovic lieferten sich dahinter bis zum Schluss einen spannenden Fight, wobei die junge Lady letztlich die Nase vorne hatte und als Vierte gewertet wurde. 

Tageswertung Bambini
1. Maxim Rehm (50 Punkte)
2. Tim Kern (36 Punkte)
3. Luca Inderfurth (31 Punkte)
4. Daniel Brozovic (27 Punkte)
5. Svenja Dreher (26 Punkte)

Liedolsheim 2018

Bericht vom Rennen in Liedolsheim

Jetzt ist der 2. Lauf im SAKC auch beendet. Freitagnachmittag ging es los. A8 welch ein Horror. Stau. Nach 3Stunden fahrt kamen wir auf der Bahn an. Das Team Ralf Wilk hatte uns netterweise einen Platz in Ihrem Zelt zur Verfügung gestellt, da unsere Team TR Motorsport noch in Italien ein weiteres Rennen hatte. Hierfür nochmals vielen Dank an Rouven Wilk und Ralf Wilk für das gewährte Asyl.
Nach dem Aufbau ging es am Samstagmorgen endlich los. 5 freie Trainings hatten wir am Samstag Zeit um eine optimale Abstimmung zu finden. Ich war hier auch guter Dinge, dieses Mal hatte ich auch kompetente Unterstützung durch Norman Ragg, der sich bereit erklärt hatte mir beim Schrauben zu helfen.
Auch in Liedolsheim hatten wir wieder schwer mit dem richtigen Setup zu kämpfen. Im ersten freien Training ging es ganz gut vorwärts. Wir konnten sogar mit den Schnellsten mithalten.
Ein bisschen Feintuning hier und da und es war nicht so schlecht. Zum Training 4 entschlossen wir uns andere Reifen aufzuziehen. Das war ein großer Fehler. Plötzlich waren wir 3 Sekunden langsamer, wir konnten uns das zuerst nicht erklären, da die Reifen nicht schlecht aussahen.
Es stellte sich aber heraus, dass die Reifen wohl ein sehr langes Leben in irgendeinem Lager hatten. Damit waren die steinhart.
Sonntagmorgen, mit neuen Reifen ins freie Training. Und siehe da, plötzlich war der Speed wieder da.
Ab ins Qualifying. Platz 4. So gut waren wir noch nie.
Dann der Start zum ersten Rennen. Svenja konnte ihren Platz noch halten. Aber Daniel kam immer näher. Hier war dann schon klar dass der Motor nicht genügend Power hatte. Somit verloren wir einen Platz. Schade, aber es geht ja noch weiter. Dann also doch den andern Motor drauf. Die Übersetzung wieder anpassen und ab geht’s. Irgendwie erinnerte mich das an Ampfing, wie ein Déjà-vu. Naja, egal weiter ging es.
Start zu Rennen 2. Nach dem Start war Svenja kurzfristig auf Platz2. Musste den aber wieder räumen.
Verlor dann auch ein bisschen den Kontakt zu den ersten 3. Ab Runde 4 hatte sie sich aber stabilisiert und wurde von Runde zu Runde schneller. Sie konnte den Abstand zu den ersten wieder schließen.
Eine Überrundung stand dann in Runde 9 an. Hier verlor sie dann wieder den Anschluss zu den ersten 3. Es waren nur noch 3 Runden zu fahren. Das reichte nicht mehr um wieder aufzuholen. Also Platz 4 mit einer beeindruckenden Leistung.
Leider gab es dann aber noch eine 10 Sekundenstrafe für uns, da Svenja zwar nicht zu früh gestartet war, aber vor der Startlinie die Formation in die Mitte verlassen hatte. Platz5. Schade.
Wir waren aber mit dem gesamten Wochenende zufrieden. Es zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg und können bereits mit den Führenden mithalten.
Ohne meine Sponsoren wäre das auch nicht gegangen. AJ. Aicher, Support & Consulting und Vorsorgecenter Michael Schlude. Danke
Vielen Dank an Norman Ragg, Erfahrung ist halt auch hier wieder ganz wichtig. Schön dass du dir für uns Zeit genommen hast.
Dann bis Bopfingen am 20.05. Wir freuen uns schon.
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Ampfing 2018

Erstes Rennwochenende in Ampfing für den SAKC
Die Anfahrt nach Ampfing ist weit und lang. Daher machten wir uns am Donnerstag mit unserem Mitstreiter Lion Düker und seinem Vater Michael im Konvoi auf den Weg.
Dichtes Schneetreiben hat uns in der Nacht bei der Ankunft empfangen.
Somit fiel der Freitagmorgen als Trainingszeit aus. Kalt und Nass.
Dann halt Zelt aufbauen und alles vorbereiten.
Nachmittags ging es dann los. Die ersten Runden auf kalter und noch leicht feuchter Strecke. Ganz gut soweit.
Dann aber zeigten sich erste Probleme. Aussetzer vom Motor auf den langen Geraden.
Das Ergebnis, keine richtig gute Zeit. Also, auf ein Neues am nächsten Tag. Auch am Samstag bekamen wir das nicht in den Griff.
Nach dem wir unsere Trainings am Freitag und Samstag mit dem Tauschen von Motor und diversen Vergasern verblödete haben, gab es dann im ersten Rennen die Quittung. Ausfall, kein Sprit am Vergaser. Aha, da war doch was mit der Tankbelüftung. Nachdem wir dann die Tankbelüftung angebracht hatten, ging’s vorwärts. Warm up war richtig kalt, nur 2 Runden reichten um zu sehen, dass alles gut geht. Das 2 Rennen war schon richtig gut. Startplatz 28 und dann auf 14. 51.829 war mal eine gute Zeit. Das 3. Rennen. Von 14 auf 9 bedeutete bei Bambini Platz 7. und das mit der 4.besten Runden Zeit (51.057)im Feld der Bambini. Was für ein Abschluss.
Vielen Dank an unser Unterstützer, die Fa. Aj Aicher Bubsheim. Support und Consulting Achim Schwerdt und das Vorsorgecenter Michael Schlude Spaichingen. Ohne sie geht es nicht. Ein herzliches Danke auch an unser Team TR Racing mit Rade Trnavac und seiner Frau Ljubica, die immer ansprechbar und mit Rat und Tat für uns da waren.??
Am 15.04 ist schon das nächste Rennen in Liedolsheim.

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Bereit für das erste Rennen 2018
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Bopfingen

Bopfingen
Das letzte Wochenende ist zwar schon wieder weit weg. Aber trotzdem hier die Zusammenfassung unseres Rennwochenendes in Bopfingen.
Nach einer entspannten Anfahrt, konnten wir dann mit aufbauen anfangen. Das Zelt von Rade ist ja riesig.
Samstagmorgen. Motor auf das Chassis, ein paar andere Kleinigkeiten noch montieren und dann waren wir Ready to Race.
7 freie Trainings hatten wir, bei Sonnenschein, am Samstag noch vor uns. Das lief auch ganz gut soweit. Die technische Abnahme war am Abend dann auch schnell erledigt.
Sonntagfrüh, es regnet. Das hieß Regensetup für das Qualifying. Alles umbauen. ab in das erste freie Training.
Das sah dann sehr gut aus. wir konnten mit den schnellsten auf nasser Strecke locker mithalten.
Das Qualifying verlief dann auch entsprechend. Platz3 .Super
Vor dem ersten Rennen war nicht klar ob es trocken wird oder nicht. Also volles Risiko, Trockensetup.
Mit Slicks auf noch minimal feuchter Strecke. Das war Risiko, da es auch wieder anfing zu tröpfeln.
Doch zeigte sich das war die richtige Entscheidung. Die Pace der ersten konnten wir fast mitgehen. Platz 3 im ersten Rennen war das Ergebnis.
Vor dem Start des zweiten Rennens war die Diskussion im Team auch wieder groß. Trocken oder nicht. Die Entscheidung fiel wieder auf trocken.
Ab in die Startaufstellung. Und wieder tröpfelte es. Es kamen Zweifel auf.
Glücklicherweise blieb es aber überwiegend trocken. Nach dem Start konnten wir bereits die Pace des 2 platzierten locker mitgehen. auch der eine oder andere Angriff folgte auf Platz 2.
Was war das? Der Motor hörte sich ab Runde 7 nicht mehr gut an. Wir verloren deshalb auf den 2 wieder Boden. Zündaussetzter bremsten die Angriffe auf Platz2. Jetzt war nur noch wichtig das Rennen zu beenden. Den 3 Platz verloren wir leider auch noch. Den 4 konnten wir aber trotz Probleme mit dem Motor noch nach Hause fahren.
Insgesamt war das ein spannendes Wochenende mit einem 3 Platz in der Tageswertung.
Wiederum ein Fortschritt.
Vielen Dank an unsere Sponsoren und Gönner. Auch war das Team TR-Motorsport wieder für uns da.
Danke Rade und Ljubica.
Jetzt freuen wir uns auf das nächste Rennwochenende in Gerolzhofen.-

Gerolzhofen

Gerolzhofen
Bambini: Rehm und Dreher teilen sich die Siege
Im nächsthöheren Bambini-Klassement machten sich vier Fahrer auf die Reise. Maxim Rehm (Blaubeuren) legte mit einer Fabelzeit im Qualifying schon beachtlich vor und verwies Svenja Dreher (TR Motorsport/Balgheim) auf Rang zwei. Auch im ersten Wertungslauf hielt Rehm an seiner Spitzenposition fest und klassierte sich vor seiner Mitstreiterin und Marvin Raimund (Dutt Motorsport/Rottweil) als strahlender Sieger. Im zweiten Durchgang lieferten sich Rehm und Dreher in Führung liegend einen packenden Fight. Eine Zeitstrafe warf den Blaubeurener am Ende jedoch zurück und machte den Weg frei für Svenja Dreher. Die schnelle Lady siegte somit vor Rehm und Rabmund.
Moritz Terhar (Stegaurach) startete als RK1-Solist in den selben Rennen und stand somit schon vorzeitig als Gewinner seiner Klasse fest.
Tageswertung Bambini:
1. Maxim Rehm (45 Punkte)
2. Svenja Dreher (45 Punkte)
3. Marvin Rabmund (32 Punkte)
4. Lukas Hellauer (26 Punkte)

(Quelle: SAKC)