Saison 2021

Kartsaison 2021

Nachdem wir in diesem Jahr sehr spät in die Saison starten konnten,ging es erst am 26.06.2021 in Liedolsheim,mit dem SAKC los. Die Vorfreude war natürlich sehr groß. Die Anreise nach Liedolsheim gestaltete sich, wie gewohnt sehr zäh. Fast 3 Stunden. Auf der Bahn angekommen, stand bereits die Papierabnahme an. Erledigt. Dann konnte es am Samstag auch schon losgehen. Da wir oft in Liedolsheim waren, benötigten wir nicht sehr viele Trainingseinheiten. Die Einstellung und die Strecke waren bekannt. Schon im ersten freien Training konnte Svenja zeigen wohin es geht. Schnellste Zeit bis dahin. Im Zeittraining konnte Svenja die schnellste Runde fahren, jedoch wurde sie wegen einer Spoilerstrafe 5 Plätze in der Startaufstellung nachhinten gesetzt. Woher das kam, keine Ahnung. Sie kollidierte mit keinem Mitstreiter, vielleicht von einem Abweiser?? Egal, wir waren sowieso schnell. Nach dem Start zum ersten Rennen konnte sich Svenja sehr schnell an die Spitze setzen. Eine schnelle Runde nach der andern. Doch was war das, rote Flagge, es war etwas auf der Strecke passiert. Abbruch, nach kurzer Wartezeit ging es aber schon wieder weiter. Nochmal für 7 Runden volle Konzentration. Nochmals schnellste Runde. Auf unserem Mychron 43,566sec. Offiziell leider nicht bestätigt. So schnell waren wir noch nie. Damit war der Samstag mit dem ersten Sieg beendet. Am Sonntag hatte Svenja Firmung, also fuhren wir am Samstagabend nach Hause. Nach der Kirche am Sonntagmorgen ging es dann wieder nach Liedolsheim. Das Warmup ließen wir aus. Zum Rennen waren wir wieder da. Allerdings war das ein kurzer Auftritt. Svenjas Mechaniker, also ich, hatte geschlampt. Der Motor ging nicht an. Damit war das zweite Rennen gelaufen. Schade. Aber so ist es halt. Sascha war in Liedolsheim ebenfalls unterwegs. Das Zeittrainig war schon mal nicht schlecht. Mit Platz 5 hinter unserem Teamkollegen Luka Philipitsch waren wir zufrieden. Auf ins erste Rennen. Die erste Kurve nach dem Start. Sascha war tatsächlich vorne. Wurde dann aber von einem Mitstreiter umgedreht. Dann war eben aufholen angesagt. Lauf 1 hat Sascha dann auf Platz 11 beendet. Aber mit der schnellsten Laufzeit. Im 2. Lauf wurde Sascha schon wieder in ein Gekabbele verwickelt. Nach einer schönen Aufholjagt dann eben noch Platz 10. In der Gesamtwertung blieb dann aber nur noch der 10. Platz. Schade aber wir haben unser Potential zeigen können. Das wird schon. In der folgenden Woche ging es zum Kart Masters nach Oscherleben. Da waren wir noch nie. Die Anreise am Donnerstag war sehr lang. fast 6,5 Sunden. Nachdem auch unser Teamchef angekommen war noch schnell das Zelt aufgestellt und ab ins improvisierte Bett im Crafter. Am Freitagmorgen ging es dann schon mit den ersten Trainings los. An die Strecke muss man sich zuerst gewöhnen. Mit unserem Trainingsmotor ging da noch nicht viel. Die Übersetzung war nicht so gut. Aber Svenja fand sich schnell auf der Strecke zurecht. Mit dem Rennmotor ging es dann schon besser. Da konnten wir zumindest mithalten. Für Topzeiten fehlte einfach die Erfahrung auf der Strecke. Nach dem Trainingstag waren wir guter Dinge. Die Zeiten versprachen eine Platzierung irgendwo im Mittelfeld. Das wäre auch gut. Aber am Samstag meldeten sich Svenjas Rippen. Der Rippenschutz war ungeeignet für diese Strecke. Es ging nicht. Damit mussten wir abbrechen. Dann halt schon am Samstag nach Hause. Aber die Gesundheit geht vor. Es geht in dieser Saison „Schlag auf Schlag“. Am 10.07 das nächste SAKC Rennen in Wackersdorf. Auch hier haben wir bewusst auf den Freitag verzichtet. In Wackersdorf haben wir ebenfalls ausreichend trainiert. Los ging es mit den freien Trainings. Svenja und Sascha haben die Strecke schnell wieder verinnerlicht. Die Zeiten waren mit den Trainingsmotoren und gebrauchten Reifen nicht schlecht. Das Zeittraining konnte Svenja als 2. abschließen, hinter Nils Tröger. Sascha wurde 8. in einem sehr engen Feld. Platz 1 bis 13 innerhalb einer Sekunde. Das erste Rennen von Svenja konnten wir nur mit ihrem Trainingsmotor bestreiten, da der Rennmotor fest ging. Also auf das Beste hoffen. Das Rennen verlief erwartungsgemäß. Platz 3. Nils Tröger und Luca Inderfurth, die über mehr Erfahrung verfügen, setzten sich vor sie. Mit dieser Platzierung waren wir zufrieden. Sascha konnte sich in seinem Rennen von Platz 8 auf 4 verbessern. Das war mal ein gutes Rennen. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Der Sonntag war sehr wechselhaft. Alles umbauen auf Regen. Das 2. rennen von Svenja war nicht allzu gut. Starkerregen verhinderte eine bessere Platzierung. Svenja fiel auch noch eine Runde vor Schluss aus. Auch Saschas 2. Rennen war sehr sehr nass. Nach 2, 3 Drehern wurde noch Platz 8 daraus. Saschas letztes Rennen begann ebenfalls nicht sehr gut. Ein schlechter Start und ein ungestümes Überholmanöver gegen seine Teamkollegen Luka verhinderten eine bessere Platzierung. Trotzdem noch Platz 9. Naja, fehlt halt noch die Erfahrung. Das 3 Rennen von Svenja begann wieder mit Stress. Doch wieder trocken. Noch vor dem Vorstart auf Trockensetup. Allerdings war das Rennen für Svenja nach der 2. Runde bereits beendet. Der Motor ging auf der Geraden fest und sie schlug rückwärts in die Begrenzung ein. Ab ins Krankenhaus. Es war glücklicherweise nichts Schlimmes. Dann können wir am kommende Wochenende wieder in Wackersdorf zum Kart Masters. Ein Dank geht an unser Team Wilk Motorsport, Ralf Wilk und Rouven Wilk für den tollen Support und die aufgebrachte Geduld. Vielen Dank auch an alle unsere Unterstützer, ohne die es in diesem Sport nicht geht. Ellinger GmbH, Argutec GmbH, Support und Consulting GmbH alle vertreten durch Achim Schwerdt, Vorsorgecenter Schlude, A.J. Aicher GmbH, Howiba Maschinen und Werkzeuge. Vielen Dank auch an Racephotography by Denis P für die schönen Bilder

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